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Jetzt wird es ernst

Das derzeitige Datum der erstmaligen Anwendung der VRV 2015, der 01.01.2019 bzw. der 01.01.2020 für kleine Gemeinden, rückt immer näher. Auch wenn in den nächsten Monaten noch mögliche Anpassungen und kleinere Korrekturen im Rahmen einer Novelle eingearbeitet werden, sollten sich die Gemeinden mit der Umsetzung bald beschäftigen.

Auf die Gemeinden kommt in den kommenden Monaten eine bedeutende Herausforderung und Aufgabe zu. Einerseits sind die bestehenden Regelwerke technisch – durch Implementierung entsprechender Software – zu ersetzen und an die Bedürfnisse der VRV 2015 anzupassen. Ebenso sind andererseits die einzelnen Vermögenswerte und Fremdmittel zu erfassen und einer Bewertung zu zuführen, um die geforderte Eröffnungsbilanz zum 01.01.2019 oder 01.01.2020 erstellen zu können. Weiters werden auch bestehende Prozesse im Rechnungswesen analysiert werden müssen, um die Anforderung der modernen, integrierten Haushaltsrechnung zu erfüllen.

Was ist Vermögen ganz genau und wie wird Gemeindevermögen bewertet? Welche anderen Aufgaben sind für die Erstellung der Eröffnungsbilanz notwendig? Dieses und vieles mehr erfahren Sie in unseren Workshops, die in Kooperation mit public ab Mai 2017 in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und im Burgenland durchgeführt werden. Durch unser Wissen gewinnen Sie einen Vorsprung und Know-how, um gut organisiert in die Vorbereitung zur Eröffnungsbilanz zu starten.

Workshop 1 – Vermögen im Sinne der VRV 2015

Die Gemeinden sind verpflichtet, im Rahmen der Eröffnungsbilanz erstmals alle ihre Vermögenswerte zu erfassen. Im Rahmen des ersten Workshops wollen wir uns mit den unterschiedlichen Arten des Vermögens befassen. Sie lernen den Unterschied zwischen lang- und kurzfristigen Vermögen, zwischen immateriellen Vermögen, Sachanlagen und Beteiligungen. In praxisnahen Beispielen erarbeiten wir die Begriffe Anschaffungskosten und beizulegender Wert und überlegen, welche Maßnahmen zur Erfassung des Vermögens zweckdienlich sind.

Workshop 2 – Vermögen bewerten

Das erfasste Vermögen ist erstmals für die Eröffnungsbilanz zu bewerten. Im Rahmen des zweiten Workshops befassen wir uns mit den unterschiedlichen Arten der Bewertung, insbesondere mit dem Begriff der Anschaffungskosten und des beizulegenden Werts (Fair Value). Wir zeigen Ihnen, welche Auswirkung durch Anwendung von Übergangsvorschriften zu beachten sind. In zahlreichen Beispielen zeigen wir Ihnen auch die Auswirkung von unterschiedlichen Bewertungen auf die Eröffnungsbilanz und die Darstellung in Folgejahren.

Workshop 3 – Rückstellungen

Neben dem Vermögen sind die Rückstellungen ein weiterer Posten der Eröffnungsbilanz, die in der Vergangenheit von Gemeinden noch nicht erfasst und berechnet werden mussten. Wir zeigen Ihnen, was eine Rückstellung eigentlich ist, wozu diese dient und wie die Berechnung erfolgt. Anhand zahlreicher Beispiele erlangen Sie Know-how zu Themen wie Abfertigungs-, Urlaubs- und Jubiläumsgeldvorsorge und zu den anderen in der VRV zugelassenen Rückstelllungen.

Jeder Workshop wird eine Dauer von vier Stunden haben. Der Beginn wird jeweils um 10 Uhr sein. Die Workshops sind grundsätzlich einzeln buchbar, wobei wir den Besuch von Workshop 1 als Vorbereitung für Workshop 2 empfehlen.

Nutzen Sie das Wissen unserer Experten Michael Dessulemoustier-Bovekercke und Christoph Drescher und seien Sie bei den ersten, die mit der Vorbereitung auf die Eröffnungsbilanz beginnen. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.msct.at/VRV2015           

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